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Nach einer zugegeben etwas längeren Anreise (ca. 6 Std.) erreichten
wir gegen Abend das Fliegerhotel am Zar. Obwohl wir kein Wort polnisch
sprechen wurden wir herzlich willkommen geheißen und uns der
Weg zur Zeltwiese gezeigt. Die Räumlichkeiten des Hotels sowie
WC und Duschen konnten wir mitbenutzen.
Nach einer kühlen Nacht im Zelt freuten wir uns auf die Bustour
nach Krakau. Erst besichtigten wir das Flugzeugmuseum und dann die
City von Krakau. Das Flugzeugmuseum ist wirklich super und leider
war die Zeit dafür viiiiiiel zu kurz. In der City von Krakau
reiht sich ein Baudenkmal ans andere und auch hier war die Zeit
natürlich viel zu kurz. Bei einem Gang durch Krakau ließen
wir die Atmosphäre auf uns wirken und in einem kleinen Cafe
gab es jede Menge Kuchen. Noch nie war ich von einem Stück
Torte so satt wie hier. (Das Stück war aber zugegeben auch
etwas größer als zuhause.)
  
Das war aber auch genug Kultur und die nächsten Tage sollte
undkonnte genug geflogen werden. Am Freitag wurde mit Kanaltafel
und Samstag und Sonntag mit Senderausgabe geflogen. Die Disziplin
aller Teilnehmer war wirklich vorbildlich.
Alle mitgebrachten Modelle waren super und gerne erklärte der
Pilot die Details. Es herrschte ein freundliches und familiäres
Klima mit vielen unterschiedlichen Sprachen.
Am Freitagabend wurde in der neuen Grillhütte von den griechischen
Modellfliegern eingeheizt. Diese hatten reichlich Delikatessen mitgebracht.
Besonders das „Wässerchen“ aus dem Kanister sorgte
für Stimmung. Diese war wirklich super und schnell wurden neue
Bekanntschaften geschlossen. Nach Mitternacht suchten wir unser
Zelt auf um noch einige Stunden zu schlafen, denn für das Fliegen
am nächsten Tag musste man ja wieder fit sein. 
Am Samstag reisten viele Modellbauhändler an und es wurden
Verpflegung und Infostände aufgebaut. So groß hatte ich
mir die Veranstaltung gar nicht vorgestellt. Fliegerisch wurde wieder
viel geboten und ein Highlight war sicherlich die Landung eines
„richtigen“ Kunstflugseglers. Der polnische Meister
gab Unmengen von Autogrammen auf alle möglichen Modellteile
oder auch Fliegermützen. Auch heute herrschte wieder eine sehr
freundliche Atmosphäre und ein lockerer Umgangston. Das Wetter
spielte ebenso mit und bei ca. 35 Grad gab es doch so manchen Sonnenbrand.
 
Der
Abend wurde vom Fliegerhotel gestaltet und zur Livemusik gab es
polnische Spezialitäten zu kosten. Auf der neuen Terrasse wurde
der Sitzplatz knapp und mein richtig heißer Cappuccino landete
in diesem Gedränge auf Knuts Hosenbein (Autsch) Knut sprang
dann auch wie vom Affen gebissen auf. (Warum weiß ich nicht,
aber anschließend hatte er eine andere Hose an).
Nachdem alles Fliegerlatein erzählt war wurde doch noch etwas
geschlafen
um am Sonntag die Heimreise anzutreten. Gerne wären wir noch
länger geblieben oder zum Hangfliegen weitergereist.
Aber auch so haben wir viele Eindrücke mitgenommen. Es bleiben
die viele Gespräche und die sehr freundlichen und hilfsbereiten
Gastgeber in Erinnerung. Diese waren von früh bis spät
auf den Beinen und immer überaus freundlich und hilfsbereit.
Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr.
Rüdiger Witt
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Bilder aus der Kamera von Piotr Piechowski<--
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Interessante Links zum Thema:
www.glidezar.com
www.modelpartner.ig.pl
http://www.modelmaking.pl
www.piotrp.de
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